SV Falkensee/Finkenkrug - Werderaner FC 1:1(1:0)

Werder verschenkt zwei Punkte – Keeper Marius Süßmann Punktsieger gegen Torjäger Patrick Richter 

Vor der einmonatigen Zwangspause durch die neue Verordnung gegen das Corona Virus, war der Sportplatz Leistikowstraße in Falkensee/Finkenkrug mit 150 erlaubten Zuschauern ausverkauft. Und die brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. Die Gäste aus Werder mussten auf den verletzten Rico Eichstädt verzichten, für ihn stand der junge Raul Eric Sommer in der Startelf. Sommer leitete auch die erste Möglichkeit der Werderaner in der 4. Spielminute ein, als er Patrick Richter bediente und dessen Kopfball in den Armen von Keeper Marius Süßmann landete. Zu diesem Zeitpunkt ahnte noch keiner, dass dieses Duell der Beiden den Ausgang des Spiels bestimmen sollte. Auf der Gegenseite setzte Daniel Mazar(10.) mit seinem Schuss das erste Achtungszeichen. Nach einer Viertelstunde übernahmen die Blütenstädter mehr und mehr die Initiative und bekamen nach einem Foulspiel an Ramazan Günel einen Elfmeter zugesprochen. So kam es zum ersten Aufeinandertreffen des Keepers der Heimmischen und Werders Torjäger. Nicht schlecht von Richter geschossen, machte sich Süßmann lang und fischte den Ball aus dem unteren Eck. Nur eine später stand Richter erneut vor Süßmann, knallte aber den Ball an die Latte. Aber nicht nur Richter scheiterte an Falkensees Schlussmann, auch einen Hammer von Tim Dethloff lenkte er über die Latte. Kurz darauf traf Richter in der 27. Minute, nach Kopfball von Teichmann, nur den Pfosten. So kam es wie es kommen musste und Werder lag plötzlich im Rückstand. Max Teichmann brachte seinen Mitspieler Henrik Müller mit einem unsauberen Zuspiel in Bedrängnis, der auf dem glatten Geläuf wegrutschte und zusehen musste, wie Elias Eckert an den Ball kam und in der 39. Minute die etwas glückliche Führung markierte. Fast mit dem Halbzeitpfiff wäre den Werderanern dann doch noch ein Treffer gelungen. Wieder stand Richter, der von seinen Mitspielern immer gut eingesetzt wurde, frei vor Süßmann, der die knappe Führung festhielt. In der 2. Halbzeit brachte Werders Trainerteam Ingo Hecht und Martin Nitzsche für den gelb/rot gefährdeten Sommer mit Laszlo Kovacs einen weiteren offensiven Mittelfeldspieler. Der Druck nahm zu und einer guten Kombination von Anton Muschter und Richter, landete der Ball bei Dethloff, der Süßmann keine Chance ließ. Die Gäste drängten nun auf den Siegestreffer und hatten noch weitere gute Möglichkeiten durch Kovacs(57.), Tim Steuk(63.), Günel(78.), Ramon Kornemann(80.) und Richter(84.), wobei wer Man oft he Match blieb, natürlich Marius Süßmann. In den letzten Minuten befreiten sich die Kicker von Matthias Stuck vom Druck der Gäste, suchten nach Abschlüssen und brachten so den etwas schmeichelhaften Punkt mit viel Kampf über die Zeit. „Wir haben uns viele Chancen erarbeitet und dann darfst du nicht nur einen Punkt mitnehmen. Wenn Du nicht den Fehler zum 1:0 machst, reicht auch das eine Tor was wir geschossen haben“, war Trainer Hecht nach dem Spiel mächtig bedient. Nun sind die Punktspiele für vier Wochen ausgesetzt und es ist sehr fragwürdig ob ohne Training gleich wieder in den Punktspielbetrieb eingestiegen werden kann.  

WERDER: Spangenberg – Günel, Müller, Teichmann, Muschter – Omerdic(78. Kornemann), Steuk, Albrecht, Sommer(46. Kovacs) – Dethloff, Richter 

Trainer: M. Nitzsche/I. Hecht  

Schiedsrichter: Frederic Schecker (Berlin) – z.Z. 150

Tore: 1:0(39.) Eckert, 1:1(50.) Dethloff

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