Schlüsselszene des Spiels in der 55. Minute

Werderaner FC – SG Union Klosterfelde 1:4(1:0)
WERDER: Rauch(79. Krenz) – Leimbach, Teichmann, Suchacek, Blondzik – Bolz, Harjehusen(79.Noukimou), Nachtigall(79.S. Schenk), Ronis – Eichstädt, Conrado Prudente
Trainer: I. Hecht
KLOSTERFELDE: Tietz – N. Jechow, Schlender, Kraatz, Borchert – Klaka – Ehweier. M. Jechow – Bluhm, Röwer, Yaman
Trainer: G. Pröger
Schiedsrichter: Christian Gorczak(Berlin) – z.Z: 71
Tore: 1:0 (24.) Blondzik, 1:1 (56.) Ehweiner, 1:2(71.) Bluhm, 1:3(81.) Röwer, 1:4(88.)Yaman
GELBE KARTEN: Teichmann – N. Jechow
GELB-ROTE KARTE: keine
ROTE KARTE: Eichstädt(85. Unsportlichkeit)
Schlüsselszene des Spiels in der 55. Minute
Mit hängenden Köpfen und völlig enttäuscht, verließen die Kicker des Werderaner FC nach dem Schlusspfiff den heimischen Rasenplatz. Im Abstiegskampf verloren die Blütenstädter gegen die SG Union Klosterfelde am Ende deutlich 1:4 und drei wichtige Punkte. Schuld daran war ein gebrauchter zweiter Durchgang. „Werder hat es bis zum Ausgleich richtig gut gemacht und wir hatten bis zum verschossenen Elfmeter kaum eine nennenswerte Möglichkeit“, gestand auch Gästetrainer Pröger. Der Plan von Trainer Hecht schien aufzugehen, da Blondzik die Hausherren nach 24 Minuten mit 1:0 in Führung brachte. Zuvor hatten Eichstädt(6.) und Conrado Prudente(21.) bereits gute Gelegenheiten. „Wir waren die bessere Mannschaft, waren gut im Spiel“, konnte WFC-Trainer Hecht seinen Schützlingen im ersten Durchgang lediglich vorwerfen, keinen zweiten Treffer erzielt zu haben. Nach dem Seitenwechsel hatten die Werderaner dann die beste Möglichkeit die Vorentscheidung zu erzielen. Nach 55 Minuten wurde Conrado Prudente im gegnerischen Strafraum gefoult und es gab folgerichtig Elfmeter. Fest entschlossen griff sich Eichstädt das Spielgerät, scheiterte aber an Union Keeper Tietz. Das war die Schlüsselszene des Spiels, denn im Gegenzug gelang Ehweiner der glückliche Ausgleich. Werder war geschockt und bekam danach kein Bein mehr vor das Andere. In der 71. Minute gingen die Unioner mit 1:2 in Führung, ein Schuss von Bluhm fiel vom Innenpfosten ins Werderaner Tor. Röwer erhöhte zehn Minuten später sogar auf 1:3 und Yaman setzte zwei Minuten vor dem Abpfiff mit dem 1:4 den Schlusspunkt. Trauriger Höhepunkt des zweiten Spielabschnitts war nach dem verschossenen Elfmeter von Eichstädt dessen Platzverweis in der 85. Minute. In einem Zweikampf mit drei Gegenspielern bekam Werders Angreifer nicht den geforderten Freistoß, verlor die Nerven und trat nach. Schiedsrichter Christian Gorczak zückte zurecht die Rote Karte. „Das war eine absolute Katastrophe, so etwas darf ihm niemals passieren“, kritisierte Trainer Hecht, der nach 79 Minuten zudem den verletzten Schlussmann Rauch auswechseln musste, seinen Spieler für den Platzverweis. „Der Wille in der Mannschaft ist da, fußballerisch sind wir auch eine ordentliche Mannschaft. Wir stehen allerdings unten drin wegen den Fehlern, die wir uns in jedem Spiel leisten. Mit dem Tor zum 2:0 wäre das Spiel erledigt gewesen“, war Hecht nach der Begegnung völlig bedient.

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