Keine Tore an der Havel

Werderaner FC – TuS Sachsenhausen 0:0
Obwohl die Sonne schien, blies ein eisiger Wind über Werders Insel und so fanden sich gerademal 40 zahlende Zuschauer zum Rückrundenstart der Brandenburgliga auf dem Arno-Franz Sportplatz in Werder(Havel) ein. Der gastgebende Werderaner FC empfing den TuS Sachsenhausen, der zu den spielstärksten Mannschaften der Liga gehört. Doch Gästetrainer Oliver Richter musste auf Abwehrchef Martin Pilz und Torjäger Paul Döbbelin verzichten, Andor Müller saß nach seiner Verletzungspause zunächst auf der Bank. Aber auch Werders Coach Ingo Hecht hatte nicht alle Spieler zur Verfügung und so fehlten gegenüber dem Nachholspiel in Brandenburg Mike Fricke, Martin Blondzik und Max Teichmann. Da der Rasenplatz aufgrund der Wetterlage nicht zu bespielen war, musste die Begegnung wiedermal auf dem Kunstrasenplatz ausgetragen werden. In der ersten halben Stunde lebte das Spiel von zahlreichen Aktionen im Mittelfeld, versuchten beide Teams den Gegner vom eigenen Strafraum fernzuhalten. So gab es wenige Strafraumszenen und demzufolge kaum Torgefahr auf beiden Seiten. Erst in der 40. Minute segelte ein Freistoß vor das Tor der Gäste, doch Rafael Conrado Prudente verfehlte den Ball knapp. Im Gegenzug jagte Leon Weigt das Spielgerät knapp am Tor vorbei. So ging es torlos in die Halbzeitpause. Im zweiten Spielabschnitt legten beide Mannschaften einen Zahn zu und nun wurde den fröstelnden Zuschauern auch etwas wärmer. Gleich nach Wiederanpfiff hatte der TuS eine gute Gelegenheit durch Mateuz Wallroth(46.), dessen Schuss am Tor vorbei strich. Auch der Kopfball von Christopher Groll(60.) fand nicht den Weg ins Ziel. Die beste Möglichkeit hatten aber die Blütenstädter, die mit der Hereinnahme von Rico Eichstädt stärker im offensiven Bereich wurden. In der 68. Minute tankte sich Rafael Conrado Prudente durch mehrere Gegenspieler und brachte den Ball auf das Tor von Nick Schrobback. Doch sein Schuss sprang an den Innenpfosten und von dort zurück ins Spielfeld, wo sich kein Abnehmer fand. Zwar spielten beide Mannschaften bis zur letzten Sekunde auf Sieg, doch der sogenannte Big Point wollte nicht fallen und die Begegnung endete torlos. Letztendlich konnten beide Trainer aufgrund der Platzsituation und der Witterungsbedingungen mit der Punkteteilung leben.
„Wir haben sehr diszipliniert gespielt, kaum Tormöglichkeiten zugelassen und waren, so glaube ich, dem Sieg ein kleines Stückchen näher als Sachsenhausen“, sagte Trainer Ingo Hecht nach Spielende.
WERDER: Rauch – S. Schenk, Leimbach, Suchacek, Bolz – Stoltzmann(64. Noukimou), Nachtigall, Harjehusen, Ronis(64. Eichstädt), Günel(80. Madjouka) – Conrado Prudente
Trainer: I. Hecht
SACHSENHAUSEN: Schrobback – Rutzen(68. Pressmann), Höpfner, Wiesner, Wolter – Wulff, Kordecki, Schulte(78. Brandt), Weigt – Groll, Wallroth(64. Müller)
Trainer: O. Richter
Schiedsrichter: Max Stramke(Elsterheide)) – z.Z: 40
Tore: keine

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