Von der Bank zum Torerfolg

FC Stahl Brandenburg – Werderaner FC 2:2(1:0)
„Einen Punkt aus Brandenburg mitzunehmen war unser Minimalziel“, sagte Daniel Krenz kurz nach Spielende. Werders Ersatztorwart vertrat beim Nachholspiel gegen den FC Stahl Trainer Ingo Hecht, der aus persönlichen Gründen nicht an der Seitenlinie stehen konnte. Da die Rasenplätze im Stadion am Quenz gesperrt waren, wurde die Begegnung auf dem Kunstrasenplatz an der Brielower Brücke ausgetragen. Bei den Blütenstädtern fehlten die Neuzugänge Andre‘ Leimbach und Felix Nachtigall, auch Simon Thümmler war in Brandenburg nicht dabei. Dennoch konnte Krenz, nach der holprigen Vorbereitung, ein kongruenzfähiges Team auf das Spielfeld schicken. Die Hausherren begannen mit hohem Tempo und vor allen mit den quirligen Japanern hatten die Gäste in der ersten Halbzeit Probleme. In der 17. Minute setze Ryo Yoshida einen Schuss noch knapp neben das Tor, doch nach gutem Zuspiel von Landsmann Kaito Sasaki, erzielte Yoshida die Führung in der 20. Minute. Kurz darauf konnte Jan- Niklas Rauch einen Freistoß von Lucas Meyer(22.) abwehren. Im Gegenzug dann fast der Ausgleich, doch den Kopfball von Dima Ronis parierte Moustapha Moussa Nouka reaktionsschnell. Stahl bestimmte weiter das Geschehen, schaffte es aber nicht entscheidend nachzulegen und so ging es mit der knappen Führung in die Pause. Krenz stellte in der Halbzeit sein Team um. Max Teichmann rückte zurück in die Innenverteidigung und Mike Fricke spielte im zweiten Abschnitt im Mittelfeld. Doch Werder hatte in der 49. Minute großes Glück, als Yoshida völlig freistehend an Rauch scheiterte. Dann brachte Krenz mit Rico Eichstädt, der nach langer Verletzungspause erstmals wieder spielen konnte, und Rafael Conrado Prudente zwei Offensivkräfte. Auch Prudente war erst am Donnerstag von seinen Heimaturlaub zurückgekommen. Die Einwechslungen sollten sich auszahlen. Mit seinem zweiten Ballkontakt erzielte Eichstädt in der 59. Minute per Kopf den Ausgleich. Werder spielte nun leichtfüßiger und hatte mehr Spielanteile, aber auch großes Glück das Luke Ackermann in der 67. Minute an Rauch scheiterte. Auf der anderen Seite setzte Ronis aus guter Position ein Schuss knapp neben das Tor. In der 81. Minute traf Werders zweiter Joker Prudente gegen seinen ehemaligen Verein zur 1:2 Führung und Werders kleiner Anhang hoffte auf einen wichtigen „Dreier“ im Abstiegskampf. Stahl kam aber noch mal und erspielte sich drei Ecken in Folge, wobei Werders Abwehr nicht gut verteidigte. Konnte Keeper Rauch den Kopfball von L. Meyer noch sensationell abwehren, war er in der 84. Minute erneut gegen Meyers starken Kopfball machtlos. In den letzten Minuten ging es hin und her, es blieb aber am Ende beim leistungsgerechten Unentschieden. Am Samstag, den 24.02.2018 empfangen die Werderaner um 15:00 Uhr die starken Kicker vom TuS Sachsenhausen auf dem Arno-Franz Sportplatz in Werder(Havel).
Werderaner FC: Rauch – S. Schenk, Fricke, Suchacek, Bolz – Stoltzmann(57. Prudente), Harjehusen(57. Eichstädt), Blondzik, Günel – Ronis, Teichmann
Tore: 1:0 (20.) Yoshida, 1:1 (59. Eichstädt), 1.2 (81.) Prudente, 2:2(84.) L. Meyer
Schiedsrichter: Tobias Starost (Kloster Lehnin)

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